Die Mobiliar unterstützt Hochwasser in Fraubrunnen

Dienstag, 2. September 2008

In Fraubrunnen wird ab Herbst 2008 ein Präventionsprojekt umgesetzt, um das Gebiet vor künftigen Hochwassern zu schützen. Die Mobiliar unterstützt das Vorhaben mit 37'000 Franken.

Die Naturkatastrophen haben sich in den letzten Jahren gehäuft und vielerorts hohen Handlungsbedarf bei der Prävention aufgezeigt. «Unsere Gesellschaft ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und die öffentliche Hand zu unterstützen», sagt Thomas Trachsler, Generalagent der Mobiliar in Burgdorf.

Mit einer Summe von 10 Millionen Franken aus dem Überschussfonds der Genossenschaft leistet die Mobiliar einen Beitrag an konkrete Präventionsprojekte – darunter das Hochwasserschutzprojekt im Fraubrunnen.

Arbeiten bis Ende Jahr abgeschlossen

Die Projektkosten betragen 210'000 Franken – davon müssen die Gemeinden Fraubrunnen und Zauggenried 73'500 Franken selbst übernehmen; die Mobiliar steuert 37'000 Franken an diese Kosten bei.

Die Verbesserung des Hochwasserschutzes erfolgt durch die Sanierung und Dammerhöhung des Moosschwellikanals. Die Bauarbeiten beginnen im Herbst 2008 und sollten bereits Ende Jahrabgeschlossen werden.

«Ich bin stolz, dass wir dieses wichtige Präventionsprojekt unterstützen können», sagt Generalagent Thomas Trachsler. Die Mobiliar als Genossenschaft beweise damit, dass ihre lokale Verankerung mit über 80 Generalagenturen im ganzen Land wirklich gelebt werde. «Wir
sind für unsere Kundinnen und Kunden da, wenn man uns braucht: Bei grossen und kleinen Schadenereignissen – aber auch dann, wenn es darum geht, Schäden mit Präventionsmassnahmen zu verhindern.»

10 Millionen aus dem Überschussfonds

Die Mobiliar hat nach dem Hochwasser im Sommer 2005 10 Millionen Franken aus dem Überschussfonds der Genossenschaft für Präventionsprojekte gegen Naturgefahren bereitgestellt. Im Sinne einer Anschub- und Teilfinanzierung will sie dazu beitragen, Schäden zu verhindern. Um die Mittel sorgfältig einzusetzen, hat die Mobiliar über ihre lokal verankerten Generalagenturen erheben lassen, wo Präventionsprojekte geplant werden und diese eingehend geprüft. Bisher haben schweizweit 26 Projekte von dieser Unterstützung profitiert; weitere sind in Prüfung.