Die Mobiliar unterstützt Gosteli-Stiftung

Donnerstag, 8. Juni 2017

Die Mobiliar unterstützt die Gosteli-Stiftung mit einem Beitrag von 100 000 Franken. Seit 35 Jahren dokumentiert das Archiv der bekannten Frauenrechtlerin Marthe Gosteli die Frauenbewegung in der Schweiz.

Am 7. Juni überreicht Mobiliar CEO Markus Hongler Prof. Dr. Peter Martig, alt Staatsarchivar des Kantons Bern, Stiftungsratspräsident, einen Check von 100 000 Franken zugunsten der Gosteli-Stiftung. Das beeindruckende Archiv der Schweizer Frauenrechtlerin Marthe Gosteli erhielt im März 2017 bereits den Kulturpreis 2017 der Burgergemeinde Bern.

35 Jahre lang finanzierte Marthe Gosteli ihr Archiv, dessen Jahresaufwand rund 250‘000 Franken beträgt, mehrheitlich selber. Weil das Stiftungsvermögen fast aufgebraucht ist, muss die Finanzierung auf eine neue Basis gestellt werden. Die Chancen für eine teilweise öffentliche Finanzierung sind intakt, da es sich beim Archiv um ein Kulturgut von nationaler Bedeutung handelt. Diese öffentlichen Beiträge müssen jedoch erst beschlossen werden und fliessen voraussichtlich ab 2019 oder 2020. Mit der Vergabung leistet die Mobiliar einen wichtigen Beitrag an der Finanzierung und Erhaltung des Lebenswerks von Marthe Gosteli in dieser Übergangsphase.

Der grösste Schweizer Sachversicherer unterstützt jedes Jahr verschiedene Projekte aus dem Vergabungsfonds, dem jährlich rund 1.5 Millionen Franken aus dem Gewinn der Genossenschaft zufliessen. Die Mobiliar unterstützt damit zahlreiche soziale, gesellschaftspolitische, kulturelle und gemeinnützige Projekte.

Marthe Gosteli gilt als Pionierin der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Staat und Gesellschaft. Während des 2. Weltkrieges arbeitete sie in der Abteilung Presse und Rundfunk des Armeestabes. Nach dem Krieg leitete sie die Filmabteilung des Informationsdienstes an der US-amerikanischen Botschaft in Bern.

Ihre Erfahrungen mit den Medien stellte sie ab Mitte der 1960er Jahre ausschliesslich in den Dienst der Frauenbewegung. In den Jahren von 1964 bis 1968 war sie Präsidentin des bernischen Frauenstimmrechtsvereins. Anschliessend war sie Vizepräsidentin des Bundes Schweizerischer Frauenvereine BSF. 1970/1971 präsidierte sie die Arbeitsgemeinschaft der schweizerischen Frauenverbände für die politischen Rechte der Frau. Diese Organisation trug mit ihrem Verhandlungsgeschick mit dem Bundesrat wesentlich zur Annahme des Frauenstimmrechts auf eidgenössischer Ebene bei. Im Jahr 1982 gründete Marthe Gosteli die Gosteli-Stiftung und das Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung.

Am 7. April 2017 starb die bürgerliche Frauenrechtlerin in ihrem 100. Lebensjahr.

 

Weitere Auskünfte erteilen:

Werner Luginbühl, Leiter Public Affairs Mobiliar – Tel. 031 389 61 83
Dr.phil. Peter Martig, Präsident Stiftungsrat – Tel. 031 761 26 93
Silvia Bühler, Leiterin des Archivs – Tel. 031 921 02 22

Die Gruppe Mobiliar

Jeder dritte Haushalt in der Schweiz ist bei der Mobiliar versichert. Der Allbranchenversicherer weist per 31. Dezember 2016 ein Prämienvolumen von 3.630 Mia. Franken auf. 79 Unternehmer-Generalagenturen mit eigenem Schadendienst garantieren an rund 160 Standorten Nähe zu den 1.7 Millionen Kunden. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG ist in Bern, die Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft AG in Nyon domiziliert. Zur Gruppe gehören ferner die Schweizerische Mobiliar Asset Management AG, die Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, die Protekta Risiko-Beratungs-AG, die Mobi24 Call-Service-Center AG und die XpertCenter AG, alle mit Sitz in Bern sowie Trianon AG mit Sitz in Renens und SC, SwissCaution SA mit Sitz in Bussigny.

Die Mobiliar beschäftigt in den Heimmärkten Schweiz und Fürstentum Liechtenstein mehr als 4900 Mitarbeitende und bietet 327 Ausbildungsplätze an. Sie ist die älteste private Versicherungsgesellschaft des Landes und seit ihrer Gründung 1826 genossenschaftlich verankert.

Das Gesellschaftsengagement der Mobiliar

Die Mobiliar fördert Kunst und Kultur in der ganzen Schweiz und unterstützt Forschungsprojekte an der Universität Bern, der ETH Zürich und der EPF Lausanne. Sie ermöglicht und initiiert schweizweit neue Dialoge zwischen Kunst und Gesellschaft, fördert Präventionsprojekte zum Schutz vor Naturgefahren in allen Regionen des Landes und stärkt die Innovationskraft Schweizer KMU.

Weitere Informationen: mobiliar.ch/engagement