Creaviva Wettbewerb der Mobiliar 2009: Hochkarätige Arbeit

Donnerstag, 25. Juni 2009

Am 25. Juni 2009 wurde im Zentrum Paul Klee zum zweiten Mal der Creaviva Preis der Mobiliar verliehen. Den mit 4'000 Franken dotierten Kulturförderpreis für Schulklassen gewann das Französische Gymnasium Biel mit dem Projekt «Klee, what else?». Zwei Anerkennungspreise gehen an die Sekundarschule Arlesheim und an das Gymnasium Seefeld in Thun.

Paul Klee inspiriert. Das gilt nicht nur für die über 10'000 Kinder und Jugendlichen, die jährlich einen Workshop in den Werkstätten im Kindermuseum Creaviva besuchen. Es gilt auch für die rund 60 Schülerinnen und Schüler, die ihre Projekte am 25. Juni 2009 im Auditorium des Zentrum Paul Klee präsentierten. Sie gehören mit ihren Klassen zu den Finalisten des Creaviva Wettbewerbs der Mobiliar: Aus einer Reihe von Eingaben aus der ganzen Schweiz waren sie im Oktober 2008 eingeladen worden, mit einem Werkbeitrag ihre Projektidee umzusetzen.

Arlesheim: Feuer und Flamme

Unter dem Titel «Feuer und Flamme für Paul Klee» brachte die Sekundarklasse 3d aus Arlesheim mit viel Geduld, Phantasie und Brennpaste auf poetische Weise nicht nur ausgewählte Werke von Paul Klee im Dunkeln zum Leuchten, sondern auch die Augen des Publikums. Entstanden ist ein rund zehnminütiger Film. Zum Filmbeitrag

Thun: Schwebender Goldfisch

Am Gymnasium Seefeld Thun, im Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten, entstand mit handwerklichem Geschick und viel Gespür für Klees Farben und Formen eine Lichtinstallation nach dem Vorbild von Klees «Goldfisch». Diese begleitete die Schülerinnen und Schüler in den dunkeln Morgen- und Abendstunden des vergangenen Winters auf ihrem Weg durch den Park der Schule.

Biel: Interdisziplinäres Hochkarat

Mit ihren ideenreichen und humorvollen Arbeiten gelang es der Klasse 2d des Französischen Gymnasiums Biel, in fünf Kurzfilmen das künstlerische Universum Klees zu illustrieren. Durch die zeitgemässe filmische Umsetzung von traditionellen Mitteln wie Aquarell, Zeichnung oder Plastilinfiguren verleihen sie den Bildern von Paul Klee eine erfrischende Aktualität. Die Musik zu den Bildern haben sie selbständig komponiert, gespielt und den jeweiligen Bildsequenzen angepasst. Die Zusammenarbeit über die Disziplinen stellt eine herausragende Bereicherung dieser Arbeit und überdies einen offensichtlichen Bezug zum Werk von Klee dar. Ein höchst anspruchsvolles Projekt! «Und doch», so die beiden Lehrer Frédéric Graf und Maurice Lepetit, «ist es ganz und gar die Arbeit der Jugendlichen geblieben.» Zum Filmbeitrag

Einstimmiger Juryentscheid

Obwohl alle drei Arbeiten von Engagement, Kreativität und der intensiven Beschäftigung mit dem Werk von Paul Klee zeugten, war sich die Wettbewerbsjury schnell einig. «Der Entscheid fiel uns leicht», so Creaviva-Leiter Urs Rietmann. Das Ergebnis der Auseinandersetzung mit Klee am Französischen Gymnasium in Biel überzeugte durch anspruchsvolle und dennoch unterhaltsame, sehr persönliche Beiträge der involvierten Jugendlichen. Als bemerkenswert lobte die Jury insbesondere die befruchtende Zusammenarbeit über Disziplinen hinweg.

Jugendliche für Kunst und Kultur sensibilisieren und Lehrpersonen motivieren

Der Creaviva Wettbewerb der Mobiliar wurde von der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft und dem Kindermuseum Creaviva im Zentrum Paul Klee initiiert. Ziel des Wettbewerbs ist es, Oberstufenklassen zu kulturellem Engagement zu motivieren. Der Creaviva Wettbewerb vermag Jugendliche nicht nur für Kunst und Kultur zu sensibilisieren. Er fördert zudem auch Sozialkompetenz und Eigenverantwortung. Im Sommer 2009 wurde der Wettbewerb zum dritten Mal ausgeschrieben. Schulklassen und Lehrpersonen können ihre Projekte bis zum 30. September 2009 einreichen. Eine Jury wird aus den eingegangenen Ideen drei Vorschläge auswählen und diese mit einem Werkbeitrag von je 2'000 Franken zur Realisierung unterstützen.

 

Die Gruppe Mobiliar

Jeder dritte Haushalt in der Schweiz ist bei der Mobiliar versichert. Der Allbranchenversicherer weist per 31. Dezember 2016 ein Prämienvolumen von 3.630 Mia. Franken auf. 79 Unternehmer-Generalagenturen mit eigenem Schadendienst garantieren an rund 160 Standorten Nähe zu den 1.7 Millionen Kunden. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG ist in Bern, die Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft AG in Nyon domiziliert. Zur Gruppe gehören ferner die Schweizerische Mobiliar Asset Management AG, die Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, die Protekta Risiko-Beratungs-AG, die Mobi24 Call-Service-Center AG und die XpertCenter AG, alle mit Sitz in Bern sowie Trianon AG mit Sitz in Renens und SC, SwissCaution SA mit Sitz in Bussigny.

Die Mobiliar beschäftigt in den Heimmärkten Schweiz und Fürstentum Liechtenstein mehr als 4900 Mitarbeitende und bietet 327 Ausbildungsplätze an. Sie ist die älteste private Versicherungsgesellschaft des Landes und seit ihrer Gründung 1826 genossenschaftlich verankert.