Geschichte unseres Engagements

Seit 1826 dem Gemeinwohl verpflichtet

Seit ihrer Gründung 1826 hat die Mobiliar als Genossenschaft Verantwortungsbewusstsein in ihrer DNA. Die wichtigsten Stationen ihres Engagements für die Gesellschaft haben wir für Sie auf einen Zeitstrahl gelegt. Dazu kommen all die grossen und kleinen Beträge, die von der Jubiläumsstiftung, dem Vergabungsfonds sowie den Generalagenturen auf lokaler und regionaler Ebene jährlich gesprochen werden.

Die Schweiz feiert ein Jahrhundertbauwerk

Die Mobiliar unterstützt die grosse Eröffnung des Gotthard-Basistunnels.

Freie Fahrt in die Zukunft

Die Mobiliar tauft in Erstfeld ihre Gottardo-Zukunftslok.

Ältester Förderpreis

Der «Prix Mobilière» wird 20 Jahre alt und feiert mit einer Doppelauszeichnung. 

Wasserverbrauch im Griff

Die Mobiliar beteiligt sich an dem ETH-Spin-off Amphiro AG. Sie hat ein System entwickelt, das den Wasserverbrauch an nahezu jeder Armatur messen und steuern kann und leistet damit einen Beitrag zur Energiewende.

Jahrhundertprojekt Gottardo

Ein Jahrhundertprojekt, das verbindet

Die Mobiliar wird Hauptpartnerin von Gottardo 2016. Eröffnung des neuen Gotthard-Basistunnels: 1. Juni 2016.

Regional nachhaltig

Schaffung eines speziellen Fonds für nachhaltige regionale Projekte, die von den 79 Generalagenturen unterstützt werden.

Schloss Thun

Ein Schloss mit Erfindergeist

Eröffnung des «Mobiliar Forum Thun», mit dem die Mobiliar die Innovationskraft von Schweizer KMU aktiv unterstützt.

Nachhaltige Wirtschaft fördern

Gründungsmitglied von Swiss Sustainable Finance, einer Organisation zur Förderung der Nachhaltigkeit im Schweizer Finanzmarkt.

Die Mobiliar im Spiegel der Nachhaltigkeit

Die Mobiliar veröffentlicht im April ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht.

Die Stadt als nachhaltiger Lebensraum

Vertragsunterzeichnung «Chaire Mobilière», Lehrstuhl für Stadtökologie und nachhaltige Lebensräume an der ETH Lausanne (EPFL).

Sharoo – Teilen von Fahrzeugen

Teilen statt kaufen

Beteiligung an Sharoo, einer Plattform für das Teilen von Fahrzeugen.

Daten studieren

Gründung des Mobiliar Lab für Analytik, eine gemeinsame Initiative der Mobiliar und der ETH Zürich. Die Forschungsarbeiten haben das Ziel, das Potenzial von Big Data und Advanced Analytics für Versicherungen und Prävention zu nutzen.

Sportlichen Nachwuchs fördern

Ausdehnung des Engagements für den Sport von Unihockey auf Volleyball, Handball und Basketball. über die Mobiliar Topscorer fliessen jährlich 400 000 Franken in den Nachwuchs der über 70 NLA-Vereine.

Kraft der Kunst

Im Gesellschaftsengagement der Mobiliar übernimmt Kunst eine neue Rolle als Treiberkraft für eine nachhaltige Entwicklung. Kunstschaffende und ihre ganz spezifische Expertise werden aktiv in verschiedene Arbeitsprozesse und Projekte integriert. Die Kunstsammlung der Mobiliar widerspiegelt dieses Anliegen.

Hauptsponsorin des Zoo Zürich

Tierwohl und Naturnähe

Die Mobiliar wird Hauptsponsorin des Zoo Zürich. Nach dem BärenPark in Bern unterstreicht sie damit ihr vielfältiges Engagement für Mensch, Tier und Natur.

 

Investition in die Vorsorge der Mitarbeitenden

Mit einem ausserordentlichen Betrag von 190 Mio. Franken werden Strukturmassnahmen zugunsten der Pensionskassen der Mitarbeitenden ergriffen.

Kulturengagements

Die Mobiliar ist Sponsorin des Paléo Festivals in Nyon sowie Partnerin des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests in Burgdorf 2013, zwei ganz grosse von vielen weiteren grossen und kleinen Kulturengagements. 

Innovation zur Gefahrenerkennung

Entwicklung und Lancierung des Geo-Informationssystems MobiGIS: erstes System der Schweiz, das kantonale Gefahrenkarten zusammenfasst und mit volkswirtschaftlichen sowie Versicherungsdaten verknüpft.

Lebensraum für Bären

Hauptsponsoring des neuen Berner «BärenPark», der den Bären eine artgerechtere Lebensweise ermöglicht. Der Park wird 2009 eröffnet.

Klimaveränderungen im Alpenraum

Klimaveränderungen im Alpenraum erforschen

Die Mobiliar finanziert eine Professur für Klimafolgenforschung im Alpenraum an der Uni Bern. Die Forschungsarbeiten sollen u. a. neue Erkenntnisse zum Auftreten von Extremereignissen liefern.

Rechtzeitig gewarnt

Gemeinsam mit MeteoSchweiz und den kantonalen Gebäudeversicherungen lanciert die Mobiliar den Wetteralarm.

Engagement im Breitensport

Die Mobiliar wird Partnerin von Swiss Unihockey. Als Hauptpartnerin legt sie den Fokus auf die NLA-Topscorer, die Nationalteams, den Cupfinaltag, den Nachwuchs- und Breitensport sowie die NLA.

Präventionsprojekte gegen Naturgefahren

Gegen Steinschlag, Lawine und Überschwemmung

Mit 10 Mio. Franken aus dem Überschussfonds der Genossenschaft unterstützt die Mobiliar seit 2005 schweizweit Präventionsprojekte gegen Naturgefahren.

Valser Gneis

Mit einem Betrag von 1.7 Mio. Franken beteiligt sich die Mobiliar an der Gestaltung des neuen Berner Bundesplatzes.

Die Sonne bewegt

Zur Feier ihres 175-jährigen Jubiläums schenkt die Mobiliar der Öffentlichkeit den Solar-Katamaran MobiCat auf dem Bielersee.

Junge Kunst auszeichnen

Von der Providentia Lebensversicherungsgesellschaft (heute «Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft AG») wird in Nyon der Kunstpreis «Young Art» für junge Schweizer Kunst ins Leben gerufen. 2004 wird er in «Prix Mobilière» umbenannt.

Investition für die Mitarbeitenden

Gründung der firmeneigenen Kindertagesstätte Mikado in Bern; 2007 folgt eine weitere Krippe (Crechendo) für die Kinder der Mitarbeitenden am Leben-Hauptsitz in Nyon.

Die Versicherten feiern mit

Jubiläumsgewinnanteile von 10% Prämienreduktion für die Versicherten

Jubiläumsgeschenk für Wissenschaft, Kunst und Kultur

Gründung der Jubiläumsstiftung zum 150. Geburtstag der Mobiliar zur Förderung von Wissenschaft, Kunst und Kultur. Jährlich werden aktuell zwischen 20 und 30 Projekte unterstützt. Die Auszahlungen bewegen sich pro Projekt zwischen 5 000 und 40 000 Franken.

Jubiläumsgeschenk für die Gemeinnützigkeit

Ein zusätzlicher Vergabungsfonds, der aus dem Gewinn der Gesellschaft heute jährlich mit 1 500 000 Franken gespiesen wird, ermöglicht die Unterstützung gemeinnütziger Projekte und Organisationen aller Art.

Kunstsammlungen der Mobiliar

Die Kunstsammlung wächst

Die Kunstsammlung der Mobiliar wird in den 70er Jahren nach und nach ausgebaut. Der Schwerpunkt liegt auf Schweizer Kunst seit der klassischen Moderne und dem Berner Kunstschaffen. Die Werke werden später in den Büros und im Rahmen regelmässig stattfindender Ausstellungen gezeigt.

Kriegsfolgen lindern

Zuwendung von 100 000 Franken für die «Schweizer Spende zugunsten der Kriegsgeschädigten»

Vorsorge für Mitarbeitende im Vertrieb

Schaffung einer Fürsorgekasse für die Angestellten der Generalagenturen, zusätzlich zu den bestehenden Gruppenversicherungsverträgen

Freiwillige Erfolgsbeteiligung in den Statuten

Die Statutenrevision von 1938 ebnet den Weg für die freiwillige Gewinnbeteiligung der Versicherten. 1940 wird sie zum ersten Mal, 1945 zum zweiten Mal in Form einer Prämienvergünstigung von 20% geleistet. Die freiwilligen Ausschüttungen aus dem Überschussfonds der Genossenschaft finden bis heute regelmässig statt.

«Holzfällers» (1910) von Ferdinand Hodler

Das erste Bild

Mit dem Ankauf einer Fassung des «Holzfällers» (1910) von Ferdinand Hodler wird der Grundstein für die Kunstsammlung der Mobiliar gelegt.

Wegweisende Regelung zugunsten der Versicherten

Die Mobiliar setzt ein «Regulativ betreffend die Vergütung von Elementarschäden» in Kraft, das Schadenzahlungen vorsieht, ohne von den Versicherten zusätzliche Prämien einzufordern.

Das Regulativ bringt die übrigen Versicherungsgesellschaften dazu, dem Beispiel der Mobiliar zu folgen, um dieser gegenüber konkurrenzfähig zu bleiben. Das Regulativ der Mobiliar wird für weitere Regelungen im Rahmen der Vereinigung Schweizer Feuerversicherungen (SFV) wegweisend. Die Broschüre «Die Versicherung von Elementarschäden durch die privaten Sachversicherer in der Schweiz» des Schweizerischen Versicherungsverbands SVV zeigt die historische Entwicklung der Elementarschadenversicherung und die Bedeutung des heutigen Schweizer Elementarschaden-Pools auf.

Freiwillige Beiträge an Geschädigte

Die Mobiliar beginnt mit Unterstützungsbeiträgen in der Höhe von durchschnittlich 50 000 Franken pro Jahr an Versicherte mit Schäden aus unversicherten Elementarschadenereignissen.

Vergütung bei unversicherten Elementarschäden

Zum 100. Geburtstag ein Fonds für unversicherte Schäden

Mit einer Jubiläumsspende von 250 000 Franken äufnet die Mobiliar zu ihrem 100. Geburtstag einen Fonds, dessen Erträge zur freiwilligen Vergütung bei unversicherten Elementarschäden durch Hochwasser, Lawinen, Erdrutsche etc. und zu wohltätigen Zwecken verwendet wird. In den Folgejahren wird der Fonds weiter geäufnet, sodass er bis 1935 auf über 3 Mio. Franken ansteigt.

Vorsorge zugunsten der selbständigen Generalagenten

Mit 250 000 Franken legt die Mobiliar den Grundstein für die Alters- und Invalidenvorsorge der Generalagenten. 1938 wird daraus eine selbständige Pensionskasse.

Erste Gewinnbeteiligung

Eine Statutenänderung ermöglicht, dass erstmals aufgrund des guten Geschäftsgangs den Versicherten eine Prämienreduktion von 10% gegeben werden kann.

Soziale Sicherheit institutionalisiert

Die Mobiliar errichtet eine Pensionskasse für die Mitarbeitenden der Verwaltung.

Die eigenen Mitarbeitenden absichern

Die Mobiliar kümmert sich schon früh um die Personalvorsorge und schliesst auf eigene Kosten für das Personal am Sitz der Gesellschaft Lebensversicherungen ab. Zudem äufnet sie einen Invalidenfonds. Sie gehört damit zu den ersten privaten Unternehmen, die sich um die Vorsorge ihrer Angestellten kümmert.

Karl Anton von Lerber von Arnex (1784-1837)

Die Mobiliar wird gegründet

In Bern wird die Mobiliar («Schweizerische Gesellschaft zu gegenseitiger Versicherung des Mobiliars gegen Brandschaden») gegründet: als erste private Versicherung der Schweiz, Genossenschaft und Solidarwerk für erschwinglichen Versicherungsschutz für alle.

Treibende Kraft und erster Präsident der Mobiliar ist Karl Anton von Lerber von Arnex (1784-1837), politisches Schwergewicht in Kanton und Stadt Bern, Mitgründer beim Murtener Vorgänger der Mobiliar, späterer Präsident der Bernischen Gemeinnützigen Gesellschaft und Leiter zahlreicher Hilfsaktionen.

 

Erste Bemühungen zur Gründung einer Versicherung für bewegliche Habe

In Murten wird auf private Initiative ein erster Versuch zur Gründung einer privaten Schweizer Versicherung für die bewegliche Habe unternommen. Die Gesellschaft wird formell gegründet, nimmt ihre Geschäftstätigkeit aber nie auf. Die Gründe dafür sind unklar.

In der Schweiz sind zu dem Zeitpunkt erste kantonale Gebäudefeuerversicherungen tätig sowie für die Versicherung beweglicher Habe mehrere private ausländische Aktiengesellschaften. Die Preise dieser ausländischen Versicherer werden als zu hoch empfunden. Auch der Abfluss von Kapital ins Ausland wird kritisiert.

Die Zeit scheint reif: Die Frage der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG)

Als Thema für die Jahresversammlung fragt die SGG: «Würde eine schweizerische Mobiliarassekuranz wünschbar sein, die auf den einfachen Grundsätzen gegenseitiger Schadenversicherung und ohne pekuniären Gewinn für die Direktoren der Anstalt gegründet wären?» Ein Bericht und eine Kommission folgen.