Langfristiger Schutz

Behalten Sie das Schadenpotenzial im Griff und planen Sie verschiedene mögliche Szenarien ein.

  • Auch nach Fertigstellung der Massnahmen besteht kein hundertprozentiger Schutz vor Überschwemmungen: Es kann mehr Wasser abfliessen, als die Massnahmen schlucken können (Überlastfall), die Schutzmassnahmen können versagen und die Gefährdung kann sich im Lauf der Zeit verändern (z. B. aufgrund des Klimawandels). Bereiten Sie sich darauf vor, unter anderem mit einem Notfallkonzept.
  • Schäden können langfristig nur dann verhindert werden, wenn Neubauten der Gefährdung angepasst werden, egal ob diese hoch oder gering ist.
  • Neues Bauland sowie heikle Objekte (z. B. Schulen, Altersheime usw.) werden sinnvollerweise nur in gefahrenfreien Gebieten (weisse Zone) eingezont bzw. gebaut.
  • Unsicherheiten in der Gefahrenbeurteilung und bei der Dimensionierung der Schutzmassnahmen sollten dokumentiert werden, damit sie später nachvollzogen werden können.

Übersicht Erfolgsfaktoren