Förderprogramm «Gemeinsame Zukunft»

Drei Personen sitzen glücklich zusammen am Tisch

Das Förderprogramm «Gemeinsame Zukunft» unterstützt gemeinnützige Organisationen und Projekte, die sich zu einem gesellschaftlich relevanten Thema engagieren. Die Mobiliar leistet dabei mehrjährige Beiträge über ihren Vergabungsfonds. Das erste Ausschreibungsthema lautet «besser zusammen».

Mehrjährige Förderung für gesellschaftlichen Impact

Alle drei Jahre startet das Förderprogramm eine Ausschreibung für Organisationen, die sich mit einem klaren Fokus auf ein gesellschaftlich relevantes Thema engagieren. Dabei berücksichtigt die Mobiliar bewusst Themenfelder, die bislang wenig Beachtung gefunden haben, um bestehende Förderlücken zu schliessen. 

Unter dem Motto «Besser zusammen» setzt die Mobiliar in der Förderperiode 2026–2028 ein Zeichen für Nähe, Zugehörigkeit und Solidarität. Gefördert werden Organisationen, die sich für die Prävention und Linderung von Einsamkeit engagieren. Denn Einsamkeit betrifft Menschen in allen Lebensphasen, kann die psychische und körperliche Gesundheit beeinträchtigen – und den gesellschaftlichen Zusammenhalt schwächen.  

Wie wir Organisationen fördern

Die aktuelle Ausschreibung richtet sich an Organisationen, die sich seit mindestens zwei Jahren mit dem Ausschreibungsthema befassen. 

Die ausgewählten Organisationen erhalten über drei Jahre hinweg eine jährliche Unterstützung von 50 000 bis 100 000 Franken. Diese Kernfinanzierung ermöglicht es ihnen, ihre Arbeit langfristig und wirkungsvoll weiterzuentwickeln.  

Bewerbungs- und Förderprozess

1. Bewerbungsphase (2. März – 12. April 2026) 

Organisationen, die im Themenfeld tätig sind, können sich über das Online-Formular bewerben. Einzureichen sind:

  • das ausgefüllte Bewerbungsformular sowie ein kurzes Video, das die Organisation vorstellt (bitte verzichten Sie auf aufwändige Produktionen, eine einfache Smartphone-Aufnahme genügt),
  • die Jahresberichte der letzten zwei Jahre inklusive Jahresrechnung und Organigramm.

Bis Ende Mai 2026 erhalten die Organisationen eine Rückmeldung, ob sie für die engere Auswahl berücksichtigt werden. 

2. Vertiefungsphase (1. – 12. Juni 2026) 

Für die zweite Auswahlrunde bitten wir die ausgewählten Organisationen, ergänzende Unterlagen einzureichen, darunter:

  • Geschäftsbericht 2025, Budget und Jahresrechnung,
  • Darstellung der bisherigen Wirkung (z. B. erreichte Zielgruppen, erzielte Veränderungen),
  • Ziele und Vorhaben für die Förderperiode 2026–2028,
  • Strategie zur Sicherstellung der Finanzierung nach Ablauf der Förderung durch die Mobiliar.

Die endgültige Auswahl erfolgt im Sommer 2026. Zu- oder Absagen werden bis Mitte September kommuniziert. 

Reichen Sie Ihr Projekt hier ein

Das Formular ist nur zu den Eingabefristen ersichtlich.

Austausch während der Förderperiode

Die Mobiliar legt grossen Wert auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Ein regelmässiger Austausch mit den geförderten Organisationen ist uns wichtig. Einmal pro Jahr findet zu diesem Zweck ein kurzer Austausch zwischen den Organisationen und den Verantwortlichen der Mobiliar statt. Zusätzlich fördern wir gezielt den Dialog und die Vernetzung unter den geförderten Organisationen. 

Von der Förderung ausgeschlossen

Von der Förderung ausgeschlossen sind: 

  • Projekte und Organisationen, die nicht den Werten der Mobiliar entsprechen (z. B. Glücksspiele, Suchtmittel, sexuell gefärbte Inhalte, parteipolitische oder religiöse Ausrichtungen),  
  • Ausbildungen, Stipendien, Studiengebühren, Diplomarbeiten, Ausbildungsreisen, Abschlusspreise,  
  • unbefristete Jahresbeiträge und Mitgliedschaften,   
  • Kredite, Darlehen, Defizitgarantien und Nachfinanzierungen,  
  • Projekte, die ausschliesslich touristischen Zwecken dienen,  
  • Projekte von Universitäten, Fachhochschulen und höheren Fachschulen. 

Fragen & Antworten

Fragen und Antworten zum Förderprogramm «Neue Perspektiven»

  • Etablierte Organisationen, die seit mindestens zwei Jahren nachweislich im Themenfeld der Ausschreibung tätig sind und langfristig planen, sich auch zukünftig darin zu engagieren. 
  • Die Organisationen dürfen nicht gewinnorientiert sein, müssen ihren Sitz in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein haben und im jeweiligen Förderthema gemeinnützig tätig sein.  

Die Förderung zielt auf Projekte innerhalb des ausgeschriebenen Themas ab. Ihre Organisation muss mindestens ein etabliertes Kernprojekt im Förderthema betreiben. Tätigkeiten ausserhalb dieses Rahmens können nicht berücksichtigt werden.

Die Förderung läuft über drei Jahre und wird nicht verlängert. Bereits in der Bewerbungsphase ist wichtig, dass die Organisationen mit der zeitlich befristeten Förderung planen können.

Die unterstützten Organisationen erhalten jährlich zwischen 50 000 und 100 000 Franken. Bitte erläutern Sie, warum Sie den gewählten Betrag beantragen und wie er sich in das Gesamtbudget Ihres Projekts einfügt. Bei der Auswahl achtet die Mobiliar darauf, wie der beantragte Betrag im Verhältnis zu den Gesamtkosten steht und wie die Finanzierung nach Ablauf der Förderung sichergestellt wird.

Denken Sie daran, dass jeder gesprochene Betrag für andere Projekte nicht mehr zur Verfügung steht.

Das Förderprogramm legt Wert auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Statt langer schriftlicher Berichte am Jahresende setzt die Mobiliar auf einen kurzen jährlichen Austausch zu Erfolgen und Herausforderungen – persönlich oder digital. Am Ende der Förderperiode ist ein Schlussbericht über die erzielte Wirkung einzureichen.

Darüber hinaus fördert die Mobiliar den Dialog und die Vernetzung unter den geförderten Organisationen. Dazu planen wir einen physischen Anlass.  

Sollte es Fragen oder Herausforderungen geben, ist eine offene und proaktive Kontaktaufnahme von beiden Seiten erwünscht, um gemeinsam Lösungen zu finden.

Nach der schriftlichen Zusage erhalten die Organisationen eine Vereinbarung. Sobald beide Seiten das Einverständnis erklärt haben, erfolgt die digitale Aufforderung zur Rechnungseinreichung. 

Die erste der drei jährlichen Auszahlungen erfolgt voraussichtlich bis Ende Oktober 2026.

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